Mythen und Vorurteile
In Österreich wird der "Generationenvertrag" - ein solidarisches System, in dem sich Ältere und Jüngere auf gesellschaftlicher Ebene gegenseitig unterstützen, auch bei der Finanzierung von Sozialleistungen - nicht generell infrage gestellt. Aber obwohl hierzulande im Verhältnis zwischen den Generationen das Verbindende überwiegt, ist in der öffentlichen Diskussion und den Medien immer wieder die Rede von einem Generationenkonflikt.
Diese Vorstellung hält sich - obwohl sie durch nichts belegt ist - hartnäckig. Und das gilt auch für andere gängige Mythen, Altersstereotype und Vorurteile. Zu den verbreitetsten Irrtümern gehören folgende:
- Ein "Kampf der Generationen" um Ressourcen, Arbeitsplätze und Einfluss steht bevor, die Kluft zwischen Generationen ist unüberbrückbar.
- Aktives Altern geht nur ältere Menschen an.
- Wenn ältere Menschen länger im Berufsleben bleiben, stehen weniger Arbeitsplätze für Jüngere zur Verfügung.
- Ältere ArbeitnehmerInnen sind weniger produktiv.
- Ältere Personen stehen moderner Technik ablehnend gegenüber.
- Ältere Menschen können nichts Neues mehr lernen.
- Alternde Gesellschaften sind reformunfähig, ältere Personen nicht innovativ.
Solche Negativbilder durch eigene Vorstellungen und Good-Practice-Beispiele zu widerlegen und Perspektiven für ein solidarisches Miteinander der Generationen aufzuzeigen - darum geht es beim Wettbewerb "Dialog der Generationen in der Arbeitswelt"!
