topimage
S04
Dialog der Generationen
Suche
GO
"Dialog der Generationen in der Arbeitswelt"
Der Team-Wettbewerb für Jungspunde und alte Hasen
Jung und Alt gemeinsam: Da haben alle was davon! Ihr habt gezeigt, wie bei euch im Job der Zusammenhalt zwischen jüngeren und älteren Menschen funktioniert und welche Vorstellungen und Ideen ihr zu  diesem Thema habt. 
Hier präsentieren wir alle Gewinnerinnen und Gewinner von "Dialog der Generationen in der Arbeitswelt"!

Europäisches Jahr 2012

Ziele des EJAA 2012 
Das allgemeine Ziel des Europäischen Jahres besteht darin, die Schaffung einer Kultur des aktiven Alterns in Europa zu erleichtern. Dadurch soll der Zusammenhalt zwischen den Generationen als Grundlage einer Gesellschaft für alle Lebensalter gestärkt werden.
Die Mitgliedstaaten, ihre regionalen und lokalen Behörden, die Sozialpartner, die Zivilgesellschaft und die Wirtschaft, einschließlich kleiner und mittlerer Unternehmen, werden im Europäischen Jahr ermutigt und unterstützt, aktives Altern zu fördern. Sie sind dazu aufgerufen, mehr zu unternehmen, um das Potenzial der rasch wachsenden Bevölkerungsgruppe der älteren Menschen zu mobilisieren.

Die Förderung des aktiven Alterns bedeutet,

  • bessere Möglichkeiten zu schaffen, damit sich ältere Frauen und Männer in den Arbeitsmarkt einbringen können;
  • Armut, insbesondere die Armut von Frauen, und soziale Ausgrenzung zu bekämpfen;
  • ehrenamtliche/freiwillige Tätigkeiten und eine aktive Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben zu fördern und
  • Altern bei guter Gesundheit und in Würde zu unterstützen.

Dies setzt unter anderem voraus, dass die Arbeitsbedingungen angepasst, negative Altersklischees und Altersdiskriminierung bekämpft werden. Um aktives Altern zu fördern, ist es auch notwendig, die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz zu verbessern sowie die Systeme des lebenslangen Lernens an die Bedürfnisse älter werdender ArbeitnehmerInnen anzupassen. Außerdem muss für angemessene soziale Sicherungssysteme gesorgt werden, welche die richtigen Anreize schaffen.

Auf dieser Grundlage ergeben sich folgende Ziele zur Umsetzung des EJAA:

  1. Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Wert des Aktiven Alterns und seine unterschiedlichen Dimensionen.
    Aktives Altern muss auf der politischen Agenda der AkteurInnen auf allen Ebenen eine vorrangige Stellung erhalten, um den nützlichen Beitrag älterer Menschen für Gesellschaft und Wirtschaft hervorzuheben und die Wertschätzung dafür zu steigern. Zu den Zielen des EJAA gehört neben der Förderung des aktiven Alterns, der Solidarität zwischen den Generationen sowie der Würde aller Menschen auch, das das Potenzial älterer Menschen unabhängig von ihrer Herkunft verstärkt zu mobilisieren. Auf diese Weise werden sie dabei unterstützt, ein unabhängiges Leben zu führen.
  2. Anregung einer Debatte, des Informationsaustauschs zwischen den Mitgliedstaaten und betroffenen AkteurInnen auf allen Ebenen sowie Förderung des Voneinander-Lernens. So können Politiken für aktives Altern unterstützt, bewährte Verfahren ermittelt bzw. verbreitet und Zusammenarbeit gefördert werden.
  3. Schaffung von Rahmenbedingungen für das Eingehen von Verpflichtungen und für konkrete Maßnahmen. Dadurch wird es der Union, den Mitgliedstaaten und den betroffenen AkteurInnen auf allen Ebenen möglich, innovative Lösungen, Maßnahmen und langfristige Strategien zu entwickeln und spezifische Ziele im Bereich des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen zu verfolgen. Das gilt auch hinsichtlich des Altersmanagements in der Arbeitswelt. Die Einbeziehung der Zivilgesellschaft, der Sozialpartner und der Unternehmen spielt bei all diesen Bemühungen eine wichtige Rolle.
  4. Förderung von Aktivitäten zur Bekämpfung von Altersdiskriminierung, zur Überwindung von Altersklischees und zur Beseitigung von Hindernissen. Denn dadurch kann die Beschäftigungsfähigkeit der Menschen länger erhalten werden.

Der Wettbewerb "Dialog der Generationen in der Arbeitswelt" leistet einen Beitrag zur Umsetzung dieser Ziele, indem er die Zusammenarbeit älterer und junger Menschen fördert.

Teilen |

© Copyright 2012  ÖGB-Verlag | Disclaimer